Der Asteroid des äußeren Hauptgürtels (2597) Arthur wurde nach ihm benannt. Die Tafel wurde später zu einem Symbol für den höchsten Ritterorden unter König Artus – einige der besten britischen Ritter, die einem strengen Ehrenkodex folgten. Mit seiner Unterstützung kam Artus außerdem an das Schwert Excalibur. Dass sie bis heute so beliebt sind, hat seinen Gründe – in der Herrschaft und in den Vorlieben des berühmtesten aller Ritter. Ein Abgesandter Roms erscheint und verlangt von Arthur Tributzahlungen. Der bittet Merlin um seinen Rat. Die runde Form der Tafel lässt darauf schließen, dass alle die darum saßen gleichberechtigt waren. In Wales war die Geschichte um König Artus bereits vor dem 11. Sie alle vereint, dass sie legendäre historische Persönlichkeiten sind, die die Werte des Rittertums verkörpern, die sich im Mittelalter manifestierten. König Artus wird manchmal als Führer der Wilden Jagd bezeichnet (statt des Jägers Herne), nicht nur auf den britischen Inseln, sondern auch in der Bretagne, Frankreich und Deutschland. Als Silberner Ritter Lancelot zieht er an der Seite König Artus und seiner Tafelritter in den Kampf gegen den finsteren Mordred. Die Sage vom Schwert aus dem Stein, das oft mit Excalibur gleichgesetzt wird (also dem Schwert, mit dem Artus der Sage nach in seinem letzten Kampf seinen Neffen, nach einer anderen Version seinen eigenen Sohn Mordred tötete), ist aber vielleicht auch auf einen Übersetzungsfehler zurückzuführen: Frühmittelalterliche Schreiber ließen oft Nasale aus, die stattdessen mit einem Querstrich über dem Vokal angedeutet wurden. Tristan | Im neunten Jahrhundert findet man in der Historia Brittonum die Erwähnung eines Nachfahren: „Zu ANACREON im Himmel, wo er in voller Freude saß. : imperator) ausgerufen, der dann oft auch noch einen mythologischen Titel bzw. Artus ist neben bedeutenden Männern wie Hektor, Alexander dem Großen, Karl dem Großen, Josua, David, Judas Makkabäus, Godfrey von Bouillon und Julius Cäsar einer der neun Würdenträger. Einige mittelalterliche Romanzen beschreiben Lancelots Leben und seine Erlebnisse. Die meisten Historiker glauben nicht an die wahre Existenz von Camelot, sondern halten es für eine legendäre Utopie. Mehr als achthundert Jahre alt sind die Geschichten um König Artus. Arthur kehrt zurück. Excalibur in Verbindung zu bringen, doch ist dies etymologisch problematisch. Bei keltischen Stammesführern oder berühmten Kriegern war es durchaus üblich, sich einen oder mehrere Beinamen zuzulegen, die sich auf spezielle Eigenarten oder Fähigkeiten der damit bezeichneten Person bezogen. Er schaffte es, das Schwert aus dem Stein zu ziehen und wurde zum rechtmäßigen König von England ernannt. Produktion Entstehungsgeschichte. Der gesamte historische Kontext ändert sich damit: Britannien war im zweiten Jahrhundert Provinz des römischen Reichs, in dessen Auftrag Lucius Artorius Castus handelte; erst der Abzug der römischen Truppen um 410 erzeugte ein Machtvakuum, in dem unterschiedliche Volksgruppen und Warlords um die Vorherrschaft rangen. Artus kam als unehelicher Sohn des Königs von Großbritannien zur Welt und hatte deshalb kein Anrecht auf den Thron. Es war die Hand der Herrin des Sees. Es gibt keine genauen Informationen darüber wo sich Camelot befand. in der späteren schriftlichen Überlieferung gehört. Dagonet | Ihr werdet kaumunbeschädigt davonkommen, ohne von den Steinen eurer Zuhörerzerschmettert zu werden.“. Während in der vornehmen Fassung Artus das legitime Kind Uthers und seiner Frau ist, Mordred der Neffe Artus’ und Lancelot Guinevere einfach nur verehrt (Hohe Minne), besucht Uther in der volkstümlichen Fassung die Frau eines Herzogs in dessen Gestalt, Lancelot und Guinevere begehen Ehebruch und Mordred (sowie manchmal auch Lancelot) ist der Sohn aus einer inzestuösen Verbindung zwischen Artus und seiner Schwester Morgan le Fay. Jahrhunderts war.[7]. [11] In Skandinavien finden sich die klassischen Artus-Sagen später auch in übersetzten Riddarasögur, etwa Ívens saga, Tristrams saga ok Ísöndar, oder Erex Saga. Ob es ihn tatsächlich gab ist nicht zweifelsfrei geklärt. In diesem Bericht kann diese Tat nur durch den „wahren König“ vollzogen werden, was den vorausgesagten König und wahren Erben von Uther Pendragon bedeutet. Rebellion statt, in deren Kontext Artus in der Sagenwelt bzw. Allerdings ist keine der überlieferten Ausgaben dieser Werke älter als die mittelalterlichen Artusromane des 12. Schließlich baten sie Merlin um Hilfe bei der Entscheidung. So lässt sich erklären, wie in keltischen Sagen Göttergestalten als Menschen agieren, historische Personen hingegen zu Halbgöttern werden können. Lange Zeit glaubten jedenfalls die Briten – und nicht nur sie – an eine Wiederkehr Artus’ (vergleiche Friedrich Barbarossa). Sir Thomas Sean Connery (* 25. Die Herrin des Sees gab Artus nicht nur das Schwert Excalibur in einigen Geschichten, sie half ihm auch in manchen Duellen und brachte ihn in diversen Geschichten zu seinem Ruheplatz nach Avalon. Schriften über seine Kinder findet man sowohl in frühen Zeiten zu Beginn der Sage, aber auch in späteren Zeiten. Arthur sieht sich gezwungen – wie einst Uther – die ins Land einfallenden Sachsen zu bekämpfen. Einige hierbei gemachte Vorschläge stehen in vorstehender Liste; manche Namen wie Bassas, Dubglas, Guinion und Agned sind ansonsten entweder überhaupt nicht oder jedenfalls nicht als Schlachtenorte bekannt; und nur die zehnte und zwölfte Schlacht werden auch in anderen frühen Quellen mit Artus in Verbindung gebracht. Daraufhin wird er zum Hochkönig von Britannien gekrönt. Gareth | Die letzte große Schlacht von König Artus war die Schlacht von Camlann, in der er entweder starb oder tödlich verletzt wurde. Obwohl niemand genau wusste, wo und wann Artus gelebt hatte, war er für die Menschen des Mittelalters eine vertraute Gestalt, von Verteilt über die Geschichten hat sie viele verschiedene Namen: Nimue, Viviane, Elaine, Vivienne, Ninianne, Viviana, Nimueh, Nivian, Nyneve und weitere. Dass Er ihr Inspirator und Schirmherr sein würde; Sodann kam die Antwort von dem vergnügten alten Griechen. Diese Doppelbenennung sei notwendig gewesen, um sowohl die Anhänger der alten keltischen Traditionen als auch die latinisierten Briten zufriedenzustellen. In den höfischen Versionen der Sage, die mit dem beginnenden 12. Als Uther seinen Tod nahen sieht, stößt er das Schwert in einen Stein mit den Worten, dass nur der rechtmäßige König das Schwert wieder aus dem Stein ziehen kann. Sein Herrschaftsgebiet wird in Britannien verortet. Nach den Annales Cambriae soll Artus im Jahr 537 gemeinsam mit Medraut (dem späteren Mordred) in der – von der Historia Brittonum nicht erwähnten – Schlacht von Camlann gefallen sein. Des Weiteren ist eine Abstammung von dem altirische Namen Artur, der wiederum von einem altwalisischen oder kumbrischen Namen stammt, denkbar. Sein Ruf als bedeutender Heerführer und die verhältnismäßige Ähnlichkeit machen auch diesen zu einem weiteren möglichen Vorbild für Artus, wobei er aber in Gallien, nicht in Britannien agierte. Auch Enniauns Sohn Owain Ddantgwyn könnte man nach manchen Quellen als einen „historischen Artus“ bezeichnen. Mordred | Während viele Gelehrte glauben, die mittelalterliche Bedeutung Artus’ gehe auf Geoffrey zurück, argumentiert zumindest Roger S. Loomis, dass viele der Sagen um Artus eher aus bretonischen mündlichen Überlieferungen stammen, die über die königlichen und adligen Höfe Nordfrankreichs und Britanniens durch professionelle Geschichtenerzähler (Jongleurs) verbreitet worden seien. Merlin errichtete einen großen Stein mit einem Amboss darauf. [9] Hotherus nimmt eine doppelte Entwicklung, er wird einerseits zum eingedeutschten Hether,[10] andererseits aber auch zu Artus, der den Sachsenkönig Hilderich erschlägt. König Artus (walisisch Arthur ['arθir]) ist eine Sagengestalt, die in vielen literarischen Werken des europäischen Mittelalters in unterschiedlichem Kontext und unterschiedlicher Bedeutung auftaucht. In der populären Sage von Geoffrey von Monmouth hat Artus ein Schwert namens Calibrun, aus dem sich schließlich der Name Excalibur herausbildete. Daher wäre es möglich, dass dieses Schwert nicht „aus einem Stein“ (ex Saxo), sondern von einem Sachsen (ex Saxone) stammt. Letzteres enthält unter anderem die Geschichte von Culhwch und Olwen (Culhwch ac Olwen), das linguistischen Analysen zufolge im 10. Es handelt sich um ein Grab Artus' und Guineveres, dessen Auffindung die Mönche der Glastonbury Abbey (Südwestengland) 1191 bekanntgaben. Guinevere stammte entweder von einer adligen römischen Familie ab oder war sogar die Tochter eines Königs. – „Wer ist der Torwächter?“). Geoffrey selbst behauptete, er habe den alleinigen Zugang zu einer keltischen Quelle, auf der seine Geschichte basiere.[8]. In der Schlacht von Camlann, in der die besten und berühmtesten seiner Ritter fallen, entscheidet sich auch Arthurs Schicksal. Sir Ector | Gegen die Sachsen führt er zahlreiche erfolgreiche Abwehrschlachten und gegen Irland, Island, Norwegen und Gallien Eroberungskriege. Das Motiv des aus dem Stein gezogenen Schwerts als Gottesurteil zur Erlangung der Königswürde lässt sich mit dem Volk der Sarmaten in Verbindung bringen, zu deren eigentümlichen Riten die Verehrung eines im Boden steckenden Schwertes gehörte (siehe unten). Bis zu seinem Verrat war er Artus’ bester Ritter und bester Freund. Zweifel diesbezüglich kommen auf, da Artus nur in Schriften vorkommt, die Jahrhunderte jünger sind als er anstatt in Dokumenten dieser Zeiten, beispielsweise in “De Excidio et Conquestu Britanniae. Sie wurde stets als tragische romantische (Anti-)Heldin dargestellt. Es gelingt ihm zwar, Mordred im Zweikampf zu töten, er selbst aber wird schwer verwundet auf die geheimnisvolle Insel Avalon entrückt. Manche Forscher haben überdies vorgeschlagen, den sarmatischen Teilstamm der Kalyben, deren Schmiedekunst als einzigartig galt, mit dem Namen Caliburn bzw. Sollte Artus auf eine historische Person zurückgehen, müsste diese im späten 5. oder frühen 6. Falls es übrigens jemals wirklich ein Excalibur gab, so ist zumindest die populäre Vorstellung von dieser Waffe als einer Art hochmittelalterliches Kreuzfahrerschwert mit Sicherheit falsch, da es derlei weder bei den Römern und Kelten noch in der Völkerwanderungszeit gab. Jahrhundert berichtet, die Kelten glaubten daran, dass die Seelen der Toten nachts zu einer geheimnisvollen Insel gebracht würden (Historien 8,20,47–57). Der spätantike Historiker Jordanes, der 551 eine „Geschichte der Goten“ (Getica) verfasste, berichtet dann von einem Riothamus (das heißt: „höchster Anführer“) – einige Gelehrte, vor allem Geoffrey Ashe und Léon Fleuriot, setzen diesen mit Artus gleich –, der mit 12.000 Mann dem weströmischen Kaiser Anthemius zu Hilfe geeilt sei und an anderer Stelle als „König der Brettonen“ bezeichnet wird. Die Ritter beschäftigen sich mit fabelhaften Suchen, wie zum Beispiel der nach dem Heiligen Gral, oder der Jagd auf das „Questentier“ Glatisant sowie den Eber Twrch Trwyth. Sir Lucan | Artus wird mehrfach in früher walisischer Literatur erwähnt, die oft als ursprünglichste Überlieferung des Stoffes interpretiert wird. 5500 sarmatische Lanzenreiter waren zu römischer Zeit in Britannien stationiert. Die Mauern waren für Artus jedoch nicht zu durchdringen, woraufhin ein Kompromiss geschlossen wurde. Geoffrey Monmouths Geschichte machte neben Artus auch Merlin und Guinevere, das Schwert Excalibur und den Ort Avalon bekannt. Die spätmittelalterliche Hanse scheint eine Hochburg der Artus-Verehrung gewesen zu sein. Jahrhunderts setzt nach der französischen auch in anderen Teilen Europas eine spezifisch literarische Rezeption ein, zunächst am Niederrhein, dann in Oberdeutschland (Hartmann von Aue, Ulrich von Zatzikhoven, Wolfram von Eschenbach, Wigalois des Wirnt von Grafenberg). Eine historische Figur ist der römische General und Konsul Flavius Aëtius, der Gallien gegen immer neue Angriffe verteidigte. Jahrhundert lebte, erklärt diese Hypothese nicht die Verortung der Artussage in den sogenannten Dark Ages, der britischen Völkerwanderungszeit, ca.